Thriller

Commandant Servaz Reihe von Bernard Minier (Teil 1 bis 4)

Miniers Psychothriller spielen in Frankreich, vorrangig in der rauen Bergwelt der Pyrenäen. Die Beschreibungen dieser Natur und der örtlichen Gegebenheiten ist dem Autor wirklich großartig gelungen!
Die Hauptfigur der Reihe ist Commandant Martin Servaz. Servaz ist ein nachdenklicher und ruhiger Charakter, der über eine überaus gute Bildung verfügt. Anders als die typischen Ermittler, schlägt er sich mit alltäglichen und normalen Problemen eines Mannes im mittleren Alters herum. Er ist geschieden und hat eine fast erwachsene Tochter und muss nach einigen Schicksalsschlägen aufpassen, dass er nicht in eine Depression abrutscht. Ich mag den rauen und introvertierten Commandant sehr und empfinde auch seine Entwicklung innerhalb der Bände sehr interessant.
Gegenspieler des Ermittlers ist der kaltblütige Serienmörder Julian Hirtmann, den Servaz bereits im ersten Band der Reihe kennenlernt.
Die beiden Männer verbindet so viel, und es ist unglaublich spannend, dieses Katz und Maus Spiel zu verfolgen.
Der Autor lässt sich in jedem Band neue und unglaublich brutale Fälle einfallen, die die Geschichte um Hirtmann und Servaz einbetten.
Bereits der erste Fall, Schwarzer Schmetterling, konnte mich restlos überzeugen, da er für mich eine völlig neue Art des Thrillers bereit hielt.
Es ist aber unbedingt notwendig, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen. Die Kriminalfälle sind zwar in sich abgeschlossen, aber die Rahmenhandlung ist so eng verstrickt, dass man die Zusammenhänge nicht verstehen würde.

Folgende Bände sind erschienen

  • Schwarzer Schmetterling
  • Kindertotenlied
  • Wolfsbeute
  • Nacht
  • Schwestern im Tod

Fazit:
Brutale Psychothriller mit eindrucksvollen Ermittler!

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