© Jenny Evers
Thriller

The Chain von Adrian McKinty

Worum geht´s?
Rachels 13-jährige Tochter wird entführt. Die Kidnapper sind Teil einer grausamen Kette, die Kindesentführung an Kindesentführung reiht. Um ihre Tochter wiederzubekommen, muss Rachel nicht nur Lösegeld bezahlen, sie muss ebenfalls ein Kind entführen und eine weitere Familie dazu treiben, selbiges zu tun. Wird sie sich dem Druck der Kette beugen, um ihr Kind zu retten?

Meine Meinung:
Adrian McKinty hat hier auf schmalen 350 Seiten einen temporeichen und spannungsgeladenen Thriller hingelegt, den ich wirklich sehr mochte. Trotz weniger Seiten, birgt das Buch einige Überraschungen und Wendungen, die mich begeistern konnten. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo und ich habe das Buch kaum zur Seite legen können.
Ich mochte die Charaktere sehr und empfand sie als sehr treffend beschrieben.
Der Thriller ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste befasst sich mit der Entführung von Rachels Tochter. Hier beschreibt der Autor sehr treffend, wozu eine Mutter fähig sein kann, wenn man ihr ihr Liebstes wegnimmt.
Der zweite Teil dreht sich um das Leben nach der Entführung. Gut gelungen sind dem Autor hier die seelischen Wunden der Protagonisten und die Dämonen, mit denen sie weiterhin umgehen müssen.
Natürlich wäre es langweilig, wenn der zweite Teil sich nur mit Trauerbewältigung beschäftigen würde und McKinty sorgt noch einmal für ordentliches Tempo und schafft ein fulminantes Ende, welches mir persönlich aber fast zu abstrakt war.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht und konnte rundum überzeugen.

Fazit:
Gelungener, wenn auch kurzweiliger, Thriller, den ich uneingeschränkt empfehlen kann! 4 von 5 Kinderschaukeln.

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