Roman

Atlantis von Stephen King

Worum geht´s?
Stephen King vereint in diesem Werk 5 Novellen, die in sich abgeschlossen sind, aber alle durch das Thema des Vietnamkriegs vereint sind. Die einzelnen Charaktere, die man in der ersten Novelle kennenlernt, tauchen in den anderen immer wieder auf.

Meine Meinung:
Alles in Allem hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn ich es nicht zu Kings Meisterwerken zählen würde. Die erste Novelle hat mir am besten gefallen, weil King es wieder schafft, das Lebensgefühl einer Epoche (hier die 60er Jahre) aufblühen zu lassen. Ich habe mich sofort mit dem kleinen Bobby verbunden gefühlt, welcher hier der Protagonist ist. Freundschaft, Verlust und Erwachsenwerden spickt King hier mit einigen Elementen des dunklen Turm Zyklus.
Die zweite Novelle fängt gut an, zieht sich aber in die Länge. Hier geht es um einen Collegestudenten, der fast von der Uni fliegt, weil er seine gesamte Zeit mit dem Hearts Spiel verbringt. Ich mochte den Protagonisten schnell nicht mehr und fand seine Sucht bald nervig.
Die drei folgenden Novellen plätscherten für mich nur so dahin, konnten mich aber nicht mehr packen.

Fazit:
Anfangs konnte mich King noch begeistern, weil er es wie kaum ein anderer schafft, das Lebensgefühl einer Ära zu beschreiben. Leider war in meinen Augen nur die erste Novelle gut, die anderen verloren sich etwas und konnten mich nicht mehr begeistern. Vielleicht liegt es auch daran, dass für mich der Vietnam Krieg nur ein Punkt in der amerikanischen Geschichte ist, und ich keine persönlichen und emotionalen Verbindungen dazu habe, wie es die Amerikaner dieser Zeit nun mal haben.

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