Roman

Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne

Worum geht´s?
Dazu möchte ich nichts weiter sagen, dieses Geschichte soll jeder für sich selbst entdecken!

Meine Meinung:
Aus der Sicht des 9-jährigen Bruno beschreibt uns John Boyne hier die Gräuel der NS-Zeit. Kindlich naiv und ohne jegliche Vorurteile entdeckt Bruno die Welt und trifft auf verschiedene Menschen, denen er unvoreingenommen und ohne jedes Misstrauen begegnet. Er kennt nicht die Unterschiede zwischen den Rassen und er hat auch kein Verlangen, sie zu verstehen. Für Bruno ist jeder Mensch toll, der nett zu ihm ist und ihn nicht “kleiner Junge” nennt.
Boyne versteht es, durch Bruno eine Schandtat unserer Geschichte zu beschreiben, sodass kein Auge trocken bleibt. Es ist zwar vorhersehbar, wie die Geschichte ausgeht, aber das nimmt ihr nichts an seiner Grausamkeit.
Manchmal muss man hier um die Ecke denken, da Boyne gewisse Dinge nicht klar benennt, sondern durch einen kindlichen Verstand widergibt. Ich mochte diese Art des Schreibens ungemein, und manchmal dauerte es auch etwas, bis der Groschen fiel.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight, welches durch einen fabelhaften Schreibstil, unglaublich toll gezeichnete Charaktere und eine herzzerreißende Geschichte übertrifft.

Fazit:
Eine solche Geschichte ist nichts für Jedermann oder einfach nebenbei. Wer sich etwas Zeit und Ruhe nimmt, entdeckt hier eine schrecklich traurige Geschichte, die einmal mehr verdeutlicht, dass wir alles dafür tun müssen, unsere Demokratie zu erhalten.

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