Fantasy,  Thriller

Ein Wispern unter der Baker Street von Ben Aaronovitch

Die Flüsse von London 3

Worum geht´s?
Im U-Bahn Tunnel wird eine unbekannte Person tot aufgefunden. Der von der Mordkommission hinzugezogene, Constable Grant untersucht die Leiche auf magische Rückstände und wird fündig. Als der Tote sich als Sohn eines US-Senators erweist, muss sich Grant auch noch mit der Gesandten des FBI herumschlagen.

Meine Meinung:
Sofort nimmt mich der grandiose Schreibstil (Jaaa, ihr wisst es bereits, gespickt mit Sarkasmus und britischem Humor) des Londoners wieder gefangen. Trotz der relativ langen Kapitel, kann ich das Buch wieder nicht aus der Hand legen. Aaronovitch schafft hier eine Welt, die zwar durch fantastische Elemente und Wesen lebt, aber die so realistisch gestaltet ist, dass man sich einfach ganz fest wünscht, es würde tatsächlich so geschehen. Dieses Gefühl, einst hervorgerufen durch die Harry Potter Bücher, lebt hier in genau diesem Maß wieder auf! Sollte man mir also eine Stelle bei der Metropolitan Police anbieten, würde ich direkt zusagen und mich zu Grant und Nightingale durchfragen!
Die Entwicklung der Hauptcharaktere gefällt mir wirklich sehr und ich mag dieses sorglose Geplänkel, trotz des Anblicks von Tod, Mord und Brutalität. Brutal ist Aaronovitch nämlich auch, was mir ausgesprochen gut gefallen hat (sollte ich mir nun Hilfe holen?! Oder lieber dem Autor?)
Neben dem Fall, der internationalen Zusammenarbeit, Trinkgelagen und dem Lernen von Zaubersprüchen hat Peter noch genug Zeit, um über die Unzulänglichkeiten des englischen Polizeiapparats zu wettern. Hier musste ich doch oft schmunzeln, und konnte gewisse Parallelen ziehen.

Fazit:
Ein weiterer gelungener Band, der mich insbesondere durch einige Anspielungen zum Potterversum wieder Tränen lachen ließ! Unbedingte Leseempfehlung für diese Buchreihe!

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